walk&talk format zu genderqueeren stadt-geschichten
ich weiß nicht warum ich gekommen bin, aber ich bin da // ein walk&talk format zu genderqueeren stadt-geschichten
Treffpunkt jeweils am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz, direkt vor dem Theater Rampe.
Wir bitten um eine formlose Anmeldung direkt per Mail an: erinnerungskultur@stuttgart.de
Ein Stadt-Spaziergang zwischen dem Bohnenviertel und der Innenstadt, zwischen dem
16. Jahrhundert und einer unbestimmten Zukunft.
Auf einer immersiven Vergangenheitsreise werden wir gemeinsam das queere Stuttgart imaginieren.
Dabei folgern wir den Spuren dreier Gestalten aus drei Jahrhunderten, die in Stuttgart die Grenzen von binärem Geschlecht gesprengt haben.
Sie begleiten uns auf unserer Spurensuche nach all den Fragmenten, die sich durch Stuttgarts Stadtgeschichte ziehen.
Das Archiv ist nicht freundlich gegenüber denen, die sich nicht in Kategorien pressen lassen.
Zwischen den Dokumenten klaffen Lücken.
Das Projekt Fragmente Einer Lücke lädt dazu ein, auf diesem Stadtspaziergang gemeinsam diese Leerstellen zu füllen, indem wir die Geschichten imaginieren, die wir anders nicht finden können.
Mit und von:
Y Witte (er/they) arbeitet als Künstler_in und Performer_in an der Schnittstelle von Performance, Recherche und Musik in Stuttgart und Berlin. Seine Arbeit untersucht, wie gesellschaftliche Normen Körper und Identitäten formen, und wie diese mit queeren Interventionen und subversiven Strategien verändert werden können.
Be Jeschke ist Performance Künstler*in, Pädagog*in und Aktivist*in und arbeitet zwischen den Disziplinen in der Freien Szene Stuttgarts. Deren künstlerischen Schwerpunkte fußen auf Widerstand und Hoffnung, während dey auf Formate zwischen Konzerten, Interventionen, Workshops und Tischplatten-Rollenspielen zurückgreift. In alledem sucht dey einen Weg eine lebenswerte Zukunft ins Leben zu erzählen.
Das Queere Walk & Talk Format findet in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Stuttgart statt.