Politische Geborgenheit – vor*ankommen in sozialen Bewegungen – Lesung mit Autorin Clara Tempel
Geborgenheit wird oft im Privaten verortet: In Wohn- und Kinderzimmern, im Mutterleib, im Schneckenhaus. Doch was wäre, wenn sie viel politischer ist, als wir denken? Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle unserer politischen Arbeit für die sozial-ökologische Transformation und kann dazu beitragen, dass wir langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig müssen wir sie auch immer wieder kritisch hinterfragen, weil sie eingebettet in Machtverhältnisse ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht.
Das Buch versucht eine Handvoll Antworten auf die Frage zu finden, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus und in der Gesellschaft stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren. Wie können wir in Sozialen Bewegungen im Kleinen ankommen und trotzdem im Großen vorankommen?
Autorin Clara Tempel wurde 1995 im Wendland geboren – im selben Jahr, in dem der erste Atommülltransport nach Gorleben gerollt ist. Sie ist studierte Protest- und Bewegungsforscherin (M.A. Transformationsstudien) und hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin bei einer Umweltorganisation. Aktuell ist sie auf Lesereise mit ihrem Buch „Politische Geborgenheit“ (https://www.graswurzel.net/gwr/produkt/politische-geborgenheit/) und macht auch bei uns in Ludwigsburg halt.
Mehr Informationen zu Clara Tempel: https://claratempel.de/
Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Hinweis: Die Mittel zu dieser Veranstaltung stammen aus dem baden-württembergischen Staatshaushalt, den der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.