Frauenstreik 2027 – Forderungen, Planungen und Umsetzung in Stuttgart
Silvia vom Netzwerk Care-Revolution wird uns über die Planungen zum bundesweiten Frauenstreik im Juni 2027 berichten. Wir wollen darüber sprechen was unter dem Frauenstreik von den Vorbereitenden verstanden wird, wer das Subjekt des Streiks ist, in welchen Lebenssituationen Frauen* für den Streik angesprochen werden sollen und wie es um das politische Streikrecht in der BRD steht. Und natürlich wie wir uns hier in Stuttgart einbringen und den Streik vor Ort vorbereiten und umsetzen können.
Der Frauenstreik nimmt sich ein Beispiel an der Schweiz, wo in den letzten Jahren hunderttausende Frauen und Care-Arbeitende gemeinsam gestreikt haben und auf die Straßen gegangen sind. Deshalb soll der Streik auch, wie in der Schweiz, im Juni des nächsten Jahres stattfinden. Doch es gibt noch andere Beispiele in der nahen und längeren Vergangenheit wo feministische Streik einiges Verändert haben. So z.B. in Island 1975, als etwa 90% aller Frauen streikten oder im November 2023 im Baskenland, bei dem die Organisator*innen ein positives Fazit gezogen haben: „Dass starke Straßenaktionen mit einer nicht geringen Streikbeteiligung zusammengehen, dass Verbindungen zwischen feministischer Bewegung, Gewerkschaften, Bäuer*innen- oder Rentner*innen-Organisationen hergestellt und erprobt werden, ist alleine schon ein nicht zu unterschätzendes Ergebnis. Dass von linken Parteien regierte Gemeinden nach kollektiven Care-Lösungen z.B. durch öffentliche Pflegeeinrichtungen, die Unterstützung von Genossenschaften Care-Arbeitender oder Mehrgenerationenhäuser suchen, ist nicht einfach eine Folge durchgesetzter Streikforderungen. Jedoch hängt es mit einer Verschiebung der Care-Debatten und mehr öffentlicher Aufmerksamkeit zusammen, für die der Streik als bedeutsam eingeschätzt wurde.“
Genügend Gründe für uns sich das mal genauer anzusehen, also kommt vorbei!
Die Veranstaltung wird organisiert vom Frauenkollktiv Stuttgart und der organisiserten autonomie Stuttgart