Filmvorführung zu Hans Gasparitsch: "Ich bin ja jetzt der Letzte"
Arbeiterkultur - Jugendwiderstand - Konzentrationslager: Hans Gasparitsch, geboren 1918 in Stuttgart, erzählt
Mit 16 Jahren schrieb Hans Gasparitsch am 14. März 1935 mit roter Farbe „Hitler = Krieg" auf den Sockel der Rossebändiger im Stuttgarter Schlosspark. Er und seine Freunde von der „Gruppe G",in der Hans organisiert war, wurden von der Gestapo verhaftet. Es folgte der größte Prozess gegen Jugendliche in Württemberg während der NS-Zeit. Für Hans begann ein zehnjähriger Weg durch deutsche Gefängnisse und Konzentrationslager - ein Weg tiefen Leidens, aber auch ein Weg der Erfahrung großer Menschlichkeit und Solidarität seitens vieler Mithäftlinge.
Im Film berichtet Hans Gasparitsch:
* über seine Jugend in der Arbeiterkultur der 1920er Jahre,
* über das Erstarken der Nazis in Ostheim vor und nach 1933,
* über seine Politisierung und erste Widerstandsaktionen,
* über die Aktion bei den Rossebändigern,
* über Prozess, Verurteilung und Inhaftierung,
* über seine Zeit in den Konzentrationslagern,
* und über die Jahre danach.
Die Erzählungen von Hans Gasparitsch werden durch historische Fotos und Dokumente eindrucksvoll ergänzt.
Der Film wird parallel zur Gasparitsch Kneipe gezeigt. Ab 20 Uhr lädt die Kneipe mit gutem Essen, kühlen Getränken und Gelegenheit zum Austausch ein.