Fotografie-Ausstellung „dein körper ist genug“ mit der Initiatorin Caro Gugu

Fotografie-Ausstellung „dein körper ist genug“ mit der Initiatorin Caro Gugu

Jede Woche Mittwoch
Wann: -

2019 startete Initiatorin Caro Hopp das Fotoprojekt dein körper ist genug. Nachdem sie jahrelang unter der Ablehnung ihres Körpers und einer Bulimie litt, eröffnete ihr ein Fotoshooting den Weg zu mehr Körperakzeptanz. Die Resonanz auf das Teilen ihres Weges vom Körperhass zur Körperliebe in den Sozialen Medien offenbarte, dass ihre Geschichte kein Einzelfall ist. Dies gab den Ausschlag, mehr echte Menschen und echte Körper im Rahmen von Fotografien sichtbar zu machen.

Seitdem findet das Projekt über Instagram großen Zuspruch in ganz Deutschland. Die gebürtige Stuttgarterin Caro Gugu stieg 2020 als Fotografin ins Projekt ein, übernahm die Organisation neuer Vernissagen und etablierte bundesweite Kooperationen mit Fotograf*innen, um die vielen Anfragen stemmen zu können.

Das ehrenamtliche Projekt ermöglichte bisher knapp 100 Menschen jeglichen Geschlechts, Körperform, mit und ohne Behinderung vor der Kamera ihre nackten Körper und Geschichten sichtbar zu machen. Somit setzt sich dein körper ist genug mit echten Menschen, echten Körpern und Geschichten für mehr Körperliebe und -vielfalt ein. 

Gezeigt werden Fotografien von:

Bojan Ritan

Caro Gugu

Isabell Hevelke

Janine Geisler

Jennifer Reissmüller

Jennifer Siegel

Lars Plückthon

Miriam Peuser

Stefan Schopp

Swetlana Nowoshenowa

Über die Initiatorinnen:

Caro Hopp ist ehemalige Betroffene einer Essstörung. Trotz Normalgewicht hätte sie ihren Bauch am Liebsten mit einer Schere weggeschnitten. Die 30-jährige Psychologin, Tantrika und Coach trat ihren Heilungsweg schon vor einigen Jahren an. Sie entschloss Frieden mit ihrem Körper zu schließen, nahm das erste Mal Bilder in Unterwäsche auf und erweckte so dein körper ist genug ins Leben.

Würde Caro Gugu der Geschichte ihres Körpers ein Bild zuordnen, wäre es eine Ziehharmonika: Ihre Körperdimensionen nahmen sowohl 49 Kilo als auch 160 Kilo an. „In den 31 Lebensjahren habe ich meinen Körper die meiste Zeit gehasst“, dies tat sie nicht nur selbst, auch ihr Ex-Partner lehnte ihre Kurven ab. Mit der Annahme des eigenen Körpers kam auch das sexuelle Erwachen und der Weg zur Weiblichkeit. Heute leitet die 32-jährige das Projekt und agiert als Fotografin in der Hauptstadt.

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