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SUMMARY:Podiumsdiskussion ZWCM 2026: „Freie Medien als Teil der
  Demokratiebildung“
DTSTART:20261029T180000Z
URL:https://eintopf.info/event/ed141302-25ae-4006-88c1-94d4c4af73db
DTEND:20261029T203000Z
CATEGORIES:Podiumsdiskussion\,Sonstiges
DESCRIPTION:Eröffnungspanel und Podiumsdiskussion der Zukunftswerkstatt
  Community Media 2026:\n„Freie Medien als Teil der
  Demokratiebildung“\n\nEintritt frei\n\nReferent*innen:\nDr. Wolfgang
  Kreißig – Landesanstalt für Kommunikation\nProf. Dr. Clarissa Henning
  – Hochschule der Medien Stuttgart\nAnna Hunger –
  KONTEXT:Wochenzeitung\, Stuttgart\nDiana Heinbucher – Radio T\,
  Chemnitz\nModeration:\nAljoscha Hartmann – Radio Corax\,
  Halle\n\nCommunity Media sind auf Partizipation gebaut\, integrieren
  Menschen und deren Themen. Sie bilden Räume\, in denen (marginale)
  Gruppen hörbar und sichtbar werden\, und sind gleichzeitig Orte des
  Community Building.\nLokaljournalismus bekommt damit eine andere
  Bedeutung als der Bericht über die sprichwörtliche Baumarkt-Eröffnung.
  Wer informiert ist\, mischt sich verstärkt ein. Wer sich einmischt\,
  findet Gehör. Die basisdemokratische Organisation der Community Media
  ist ein Ort\, an dem demokratische Kompetenzen erworben werden. Das
  eigenständige Produzieren von Journalismus verändert die Perspektive
  auf Medien und das Zeitgeschehen – zu einem selbstbewussterem Umgang
  mit Medien und zu Partizipation statt Populismus.\nJournalismus\, gerade
  auch der von Freien Medien\, wird angegriffen und hinterfragt.
  Fördermittel werden reduziert\, nicht nur weil die Kassen knapp sind\,
  sondern auch\, weil die Notwendigkeit von gemeinnützigem Journalismus
  angezweifelt wird. Dabei sieht die OSZE die Existenz von Community Media
  als notwendigen Bestandteil des Medienpluralismus und damit von
  Demokratien. Der Umgang mit Medien hat sich in der gesamten Gesellschaft
  in den letzten 30 Jahren radikal verändert. Zeitungen und
  Rundfunkanstalten verlieren Anteile\, Menschen greifen vermehrt on demand
  auf Medieninhalte zu. Dabei versinken klassische Medienangebote im
  Strudel der „Kostenlos“-Kultur. Gleichzeitig scheint Social Media ein
  Versprechen einzulösen\, welches Freie Radios mit Brechts Radiotheorie
  verbindet – die Auflösung der Unterscheidung zwischen Sendern und
  Empfängern. Demgegenüber bilden Freie Radios einen Debattenraum\, in
  dem nicht nur nebeneinanderher gesendet wird. Redaktionelle Verantwortung
  und Sichtbarkeit der Gruppen untereinander sorgt für übergreifende
  Diskurse.
LOCATION:Merz Akademie\, Teckstr. 58\, 70190 Stuttgart
ORGANIZER:mailto:Freies Radio für Stuttgart
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