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SUMMARY:Utopien und praktische Versuche zur Befreiung von Geld und Eigentum
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CATEGORIES:Vortrag\,Politische Ökonomie
DESCRIPTION:Das warenproduzierende Patriarchat ist dabei\, die
  Lebensgrundlagen auf der Erde dauerhaft schwer zu schädigen. Es
  untergräbt dabei auch seine eigenen Grundlagen der Produktion. Wir
  sollten nicht warten\, bis es zusammenbricht. Wenn es nicht noch neue
  nachhaltigere Wege der Zerstörung findet\, wird der Zusammenbruch uns
  mitreißen.\nWir brauchen also nicht nur Widerstand und aufbauende
  Ansätze. Wir brauchen auch Vorstellungen darüber\, wie eine andere
  Gesellschaft aussehen kann. Die Befreiung vom Geld und Eigentum ist für
  uns dabei notwendig\, aber nicht hinreichend.\nDas was wir in dieser
  Veranstaltung vorstellen\, stammt aus Band 3 unseres Buchprojektes.
  Dieser ist Mitte 2023 erschienen. \nVorgestellt werden frühe Utopien zur
  Befreiung vom Geld und / oder Eigentum und praktische Versuche so etwas
  umzusetzen. Manche Utopien und Versuche sind sehr spannend und
  inspirierend. Andere zeigen die Bedeutung unseres Untertitels ‚...und
  warum das noch lange nicht reicht‘. Wir betrachten die Kämpfe und
  Ansätze der Vergangenheit in Hinblick darauf\, was sie uns heute zu
  sagen haben. Wir sind überzeugt\, dass wir davon noch einiges lernen und
  im Sinne gesellschaftlicher Emanzipation nutzen können. Das gilt sowohl
  für die Probleme\, die sie nicht lösen oder gar verschärfen\, als auch
  für das noch nicht eingelöste utopische Potential daraus.\nDie Kämpfe
  um die Realisierung der realen Neuigkeiten aus Nirgendwo lässt die
  herrschende Geschichtsschreibung verschwinden. „Wer seine Vergangenheit
  nicht kennt\, ist verurteilt\, ihre Fehler zu wiederholen\; die
  Erinnerung ist\, was die Besiegten nicht entbehren können. Sie ist die
  wichtigste Waffe\, manchmal die Einzige\, die ihnen bleibt." Amorós
  bezeichnet das Vergessen als vergiftete Frucht der Herrschaft. Das prägt
  weltweit die aktuelle Herrschaft. \nDie UdSSR war selbst eine Variante
  des warenproduzierenden Patriarchats. Aber der Zusammenbruch der UdSSR
  verengte weltweit sowohl emanzipatorische Räume als auch Diskussionen\,
  weit über das orthodox-marxistische Spektrum hinaus. Viele Ansätze von
  Selbstorganisation wurden neoliberal zerschlagen. Der Anarchismus wurde
  recht erfolgreich marginalisiert\, also an den Rand gedrängt.\nDas
  Buchprojekt ist das Ergebnis einer 2010 von einer Person geschriebenen
  Diskussionsgrundlage und eines folgenden\, langjährigen\, kollektiven
  Diskussions- und Redaktions-Prozesses im Umfeld vom Umsonstladen Bremen.
  Es ist ein anarchistisches Projekt. Wir beziehen uns dabei insbesondere
  positiv auf Anarch*a-Feminismus\, Anarch*a-Kommunismus und Radikale
  Ökologie / Öko-Anarchismus.\nBand 1 diskutiert die Frage der Entstehung
  von Geld und Eigentum. Es folgt in Band 1 und 2 eine umfassende Kritik
  des Bestehenden. Band 3 beschreibt Utopien und praktische Ansätze der
  Befreiung vom Geld und Eigentum aus 2500 Jahren und von allen
  Kontinenten\, was in Band 4 fortgesetzt werden wird. Band 5 wird unsere
  eigene offene Utopie enthalten und Überlegungen\, was sinnvoll sein
  kann\, uns in diese Richtung auf den Weg zu machen.\nDie Bücher werden
  ohne Preisschild verteilt. Es wird keine* daran verdienen. Wir freuen uns
  aber über Spenden. Spenden fördern direkt die Finanzierung des Drucks
  weiterer Bände vom Buchprojekt. \nReferent aus dem Umsonstladen Bremen.
LOCATION:Commons Kitchen im Prisma\, Bahnhofstraße 16\, Stuttgart-Bad
  Cannstatt\, höherer erster Stock
GEO:48.8023984;9.2167879
ORGANIZER:mailto:teilbar e.V.
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