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SUMMARY:Kundgebung & Infotisch: Geld für unser Viertel – statt für ihre
  Kriege
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CATEGORIES:Demonstration\,Antimilitarismus
DESCRIPTION:Während Milliarden in Krieg\, Aufrüstung und sogenannte
  „Zeitenwende“-Projekte fließen\, wird überall sonst gekürzt:
  Gesundheitsversorgung\, Bildung\, Kitas\, Wohnen\, soziale Einrichtungen
  – alles soll plötzlich „nicht finanzierbar“ sein.\nDoch Geld ist
  eigentlich genug da: 2022 wurden im Rahmen der „Zeitenwende“ 100
  Milliarden € für die Bundeswehr beschlossen. Alleine 2025 wurden 500
  Milliarden € für den Krieg und weitere 500 Milliarden € für
  militärische Infrastruktur beschlossen.\nZusätzlich sollen ab 2029
  jährlich 170 – 200 Milliarden € in den Kriegshaushalt fließen –
  rund 40 % des Bundeshaushalts.\n\nIn diesem Zuge soll auch die gesamte
  Gesellschaft „kriegstüchtig“ gemacht werden. Die Folgen können wir
  jetzt schon spüren – und das volle Ausmaß wird bald in allen
  Lebensbereichen sichtbar werden: Während Krankenkassenbeiträge
  steigen\, sollen Krankenhäuser künftig täglich 1000 verletzte
  Soldat*innen behandeln\; während Schulen marode bleiben\, werden diese
  zur Rekrutierungsstelle für die Bundeswehr und statt Bus und Bahn für
  die Bevölkerung auszubauen werden Straßen und Schienen panzertauglich
  gemacht – und vieles mehr.\n\nDie BRD schwingt sich auf\, die
  drittgrößte Militärmacht der Welt zu werden\, um ihrem ökonomischen
  und geostrategischen Bedeutungsverlust in der Welt entgegenzuwirken.
  Gleichzeitig wird an allem\, was nicht prestigeträchtig ist oder keinen
  Gewinn abwirft\, der Rotstift angesetzt: Die Pflegestufe 1 wird
  abgeschafft\, am Bürgergeld soll gespart werden\, Kitagebühren
  steigen\, Integrationsstellen und soziale Leistungen werden gestrichen.
  Dazu kommen Pläne für längere Arbeitszeiten und ein höheres
  Rentenalter – während Löhne stagnieren und Arbeitsverdichtung
  zunimmt.\nAuch in Stuttgart stehen Kürzungen bevor\, die im Dezember
  beschlossen werden sollen. Über 300 Millionen Euro fehlen im
  städtischen Haushalt. Alleine 27 Millionen € sollen in den nächsten
  zwei Jahren bei Kultur\, Vereinen und Rettungsdiensten gestrichen
  werden.\n\nDiese Politik trifft nicht alle gleich – sie trifft vor
  allem uns als Klasse der Lohnabhängigen. Es sind die Reichen und ihre
  Politiker*innen\, die vom Krieg profitieren und seit Jahrzehnten
  Sozialleistungen kürzen\, Wohnraum privatisieren\, Löhne drücken und
  damit ihr Geld verdienen. Und während wir den Gürtel enger schnallen
  sollen\, freuen sich Konzerne über Steuererleichterungen und Reiche
  bleiben unangetastet. Dabei sind sie die tatsächlich Verantwortlichen
  für die Krise – und sie sind es\, die wir uns schon längst nicht mehr
  leisten können.\n\nAngesichts dieser Krise ist auch die
  gesellschaftliche Rechtsentwicklung kein Zufall – sie hat System. Sie
  soll spalten und von den tatsächlichen Ursachen für Ausbeutung\, Krieg
  und Sozialabbau ablenken – mit dem Ziel\, diese weiter voranzutreiben
  und weiter von den Verhältnissen profitieren zu können.\nWir sagen:
  Schluss damit – nicht mit uns!\n\nWir brauchen kein „kriegstüchtiges
  Deutschland“\, sondern\n\n- eine Gesundheitsversorgung\, die den
  Menschen in den Mittelpunkt stellt\,\n- Kitas und Schulen\, die für alle
  bezahlbar sind\,\n- gute Löhne und sichere Renten\,\n- und ein Leben
  ohne Angst vor steigenden Mieten und Preisen.\n\nWir brauchen eine
  solidarische Gesellschaft.\nWir lassen uns nicht spalten – weder durch
  Kriege noch durch rechte Hetze. Wir stehen ein für ein solidarisches
  Miteinander\, das sich an den Bedürfnissen der Vielen orientiert statt
  am Profit weniger.\n\nDafür gehen wir am 28. November auf die
  Straße!\nKommt zur Kundgebung\, informiert euch und diskutiert mit
  uns!\n\n---\nFreitag\, 28. November\,\n17:30 Uhr | Ostendplatz (vor dem
  REWE)\n---\n\nstuttgart.organisierte-autonomie.org | @oa.stuttgart
LOCATION:Ostendplatz \, Jakob-Holzinger Gasse\, Stuttgart\, vor dem REWE
GEO:48.7851422;9.2084724
ORGANIZER:mailto:organisierte autonomie Stuttgart
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