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SUMMARY:Sicher sind wir nicht geblieben.  Jüdisch sein in Deutschland
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CATEGORIES:Vortrag\,Antisemitismus
DESCRIPTION:\nSicher sind wir nicht geblieben.Jüdischsein in
  Deutschland\n\nBuchvorstellung und Diskussion mit Laura
  Cazés\n\nDienstag\, 21. Oktober 2025\, 19 Uhr\, Stuttgart\n\nHospitalhof
  Stuttgart\, Büchsenstr. 33\n\nWas bedeutet es\, heute in Deutschland
  jüdisch zu sein? Laura Cazés hat zwölf jüdische Autorinnen und
  Autoren gebeten\, ihre Sicht auf das Leben in diesem Land\, aber auch auf
  das »Jüdischsein« zu beschreiben. Entstanden sind sehr persönliche\,
  vielschichtige Essays\, nicht ohne Wut\, aber auch nicht ohne Hoffnung\,
  unter anderem von Mirna Funk\, Daniel Donskoy\, Richard C. Schneider\,
  Erica Zingher und Shahrzad Eden Osterer.\n\nWenn über jüdisches Leben
  in Deutschland gesprochen wird\, dann vor allem bezogen auf die Shoah und
  Antisemitismus. Damit aber werden Jüdinnen und Juden zu Objekten von
  Themen\, die zwar untrennbar verbunden sind mit dem Land\, in dem sie
  leben. Ihr eigenes Leben mit all seinen Realitäten aber taucht in
  gesellschaftlichen Diskursen kaum auf.\nDie Autor:innen nehmen einen
  radikalen Perspektivwechsel vor\, indem sie die Vielfalt jüdischer
  Positionen aufzeigen und sich als Jüd:innen selbst zu Wort melden. Sie
  schreiben über Rollen\, die ihnen zugewiesen werden\, über das
  Unbehagen\, das die Präsenz lebender Jüdinnen und Juden manchmal
  auslöst\, über den Schmerz und die Leerstellen\, die sie empfinden\,
  aber auch über Chancen und Perspektiven.\n\nLaura Cazés hat Psychologie
  und Sozialmanagement studiert und leitet bei der Zentralwohlfahrtsstelle
  der Juden in Deutschland den Bereich Kommunikation und Digitalisierung.
  Außerdem ist sie regelmäßig als Moderatorin und Podcast-Host tätig.
  Als Publizistin und Speakerin befasst sie sich mit der Diversität
  jüdischer Lebenswelten in Deutschland und deren Wahrnehmung und Einbezug
  in gesellschaftliche Diskursräume. 2022 erschien der von ihr
  herausgegebene Sammelband “Sicher sind wir nicht geblieben –
  Jüdischsein in Deutschland” bei S. Fischer.\n\nSicher sind wir nicht
  geblieben. Jüdischsein in Deutschland. Mit Beiträgen von Debora
  Antmann\, Rebecca Blady\, Marina Chernivsky\, Daniel Donskoy\, Mirna
  Funk\, Ruben Gerczikow\, Shahrzad Eden Osterer\, Hannah Peaceman\, Dekel
  & Nina Peretz\, Richard C. Schneider\, Erica Zingher\n\nEine Kooperation
  der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg\, des Evangelischen
  Bildungszentrums Hospitalhof und des Fördervereins Emanzipation und
  Frieden
LOCATION:Hospitalhof Stuttgart\, Büchsenstrasse 33\, 70174 Stuttgart
GEO:48.7778108;9.1722741
ORGANIZER:mailto:Emma und Fritz
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