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SUMMARY:Der 9. November - Ein deutscher Merk-Tag zwischen Revolution und
  Pogrom
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CATEGORIES:Vortrag\,Antifaschismus
DESCRIPTION:Am 9. November 1918 stürzte die auf dem Schlossplatz
  demonstrierende Stuttgarter Arbeiterschaft auch in Württemberg die
  Militärmonarchie und rief die demokratische und sozialistische Republik
  aus. Der Kaiser dankte ab.\n\nDoch bald planten reaktionäre Eliten eine
  Beseitigung der Republik. Am 9. November 1923 scheiterte Adolf Hitlers
  erster Versuch\, die Ergebnisse der Novemberrevolution durch einen Putsch
  in München rückgängig zu machen. Zehn Jahre später konnte er seinen
  Sieg feiern\, der SA-Terror wurde legalisiert. Und am 9. November 1938
  brannten die Synagogen\, Arbeiterbewegung und „hebräische
  Volksverderber“ wurden von Hitler als „Novemberverbrecher“
  diffamiert.\n\nAm 9. November 1989 öffneten sich auf Druck der
  Bürgerbewegung die Grenzen der DDR\, viele Menschen hofften auf eine
  demokratische und soziale Erneuerung. Doch am 9. November 2026 erleben
  wir erneut einen unvorstellbaren Aufstieg des rechten
  Nationalismus.\n\nDer 9. November wird oft als deutscher Schicksalstag
  bezeichnet. Doch waren diese Ereignisse wirklich „Schicksal“ – oder
  gab und gibt es Alternativen?\n\nReferent: Der Historiker und Publizist
  Erhard Korn ist aktiv in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.
LOCATION:Clara-Zetkin-Haus\, Gorch-Fock-Str. 26\, 70619 Stuttgart
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ORGANIZER:mailto:Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg
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