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SUMMARY:Wie organisieren wir Sorgearbeit und Produktion auf Basis von
  kooperativem Entscheiden\, Freiwilligkeit und gemeinsamer Verfügung?
DTSTART:20251115T083000Z
URL:https://eintopf.info/event/4fb209de-a304-4d9a-ac94-907da3c550a6
DTEND:20251115T120000Z
CATEGORIES:Workshop\,Vergesellschaftung
DESCRIPTION:Kurze Ankündigung:\nSorgearbeit und Produktion werden
  gegenwärtig auf Basis von Herrschaft und getrenntem Eigentum
  organisiert\, was zu unnötigem Leid\, Umwelt­katastrophen und der
  Klimakrise führt. Unter welchen Umständen organisieren wir Sorgearbeit
  und Produktion lebensdienlicher? In drei Phasen – Kritik\, Utopie und
  Weg – versuchen wir grundlegende Probleme auszumachen\, Visionen zu
  entwickeln und Schritte abzuleiten\, die uns eine aktuelle Orientierung
  geben.\n\nGeplanter Ablauf:\n09:30 Uhr Ankommen\, Kaffee\, Brezeln und
  Büchertisch\n10:00 Uhr Input zu grundlegender Kritik und Vision von
  Tomislav Knaffl (teilbar e.V.)\n11:00 Uhr Fragen und Antworten\, kurze
  Pause\n11:30 Uhr Workshop zu Transformationsschritten\n13:00 Uhr
  Abschluss\n\nUm Anmeldung via Mail wird gebeten: teilbar BEI gmx PUNKT
  net\, spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.\n\nLängere
  Ankündigung:\nGetrenntes Eigentum beschert uns eine unangenehme
  Eigendynamik\, die sich in Tausch\, Warenform\, Geld\, Markt und
  Herrschaft ausdrückt. Entlang dieser Elemente verstricken wir Menschen
  uns täglich aufs Neue in leidvolle Erfahrungen. Vielen erscheinen diese
  Erfahrungen als die einzig möglichen\, hoffnungslos sehen sie keine
  Änderungsoption. Gleichwohl ist der Weg in eine erfreulichere
  Gesellschaft möglich\, wenn wir ihn praktisch bahnen. Dafür reichen
  weder bauchgetriebenes Schimpfen noch elaborierte Kritik.\n\nZu
  gesellschaftlicher Änderung gehören Utopie bzw. Vision\, die zunächst
  schlüssig entwickelt werden will. Eine Vision zu veröffentlichen lädt
  zu deren Diskussion ein. Wenn sich jede*r nur ihre*seine Vision denkt\,
  oder maximal in der eigenen Bubble äußert\, kommen wir kaum zu einem
  gesellschaftlichem Austausch über eine bedürfnisorientierte Welt. Ohne
  Vision keine koordinierten Transformationsschritte. Das heißt\, wenn wir
  uns nicht auf einleuchtende Visionen geeinigt haben\, dann entwickeln wir
  keine weiterführenden gangbaren Schritte\, die uns praktisch der Vision
  näher bringen\; die uns zu einem höheren Standpunkt bringen\, von dem
  aus wir mehr überblicken\, wo es lang gehen kann. Ohne
  Transformationsschritte haben wir nur wenig Erfahrungen und
  Erkenntnisse\, wenig Futter für Selbstkritik\, die uns in eine höhere
  Schleife von Kritik\, Vision\, Weg und praktischen Experimenten führen
  würde. Wir blieben unbeweglich. Für eine Beweglichkeit brauchen wir
  Fingerübung\, Bewegungsübungen.\n\nOffene Fragen\, auf die wir
  Antworten sammeln: Was könnten visionäre Aspekte sein? Wie sähe
  gemeinsame Verfügung aus und wie wirkt sie? Wie wirkt Freiwilligkeit in
  verschiedenen Phasen? Haben wir Hoffnung\, uns vom Zwang des
  Erwerbsarbeitsmarkts zu erholen? Was würden wir freiwillig tun\, wenn
  wir nichts tun müssten und Nehmen vom Beitragen entkoppelt wäre? Was
  sind Methoden kooperativer Entscheidungsfindung? Welche davon kann ich
  mir vorstellen zu erlernen und anzuleiten? Wie planen wir
  bedürfnisorientiert? Was für Institutionen könnten wir
  gebrauchen?\n\nNachdem wir im Workshop visionäre Elemente aufgezählt
  haben\, wollen wir wissen\, wie wir dahin kommen. Dabei sollten die Wege
  gleichzeitig kompatibel zum Kapitalismus sein sowie kompatibel zur
  Vision\, damit sie auch über die Marktwirtschaft hinausführen können.
  Was müssten wir tun\, um eine neue Gesellschaft anzubahnen? Und wie
  müssten wir es tun? Was müssten wir lernen und praktizieren? Wie die
  alten Institutionen transformieren und neue aufbauen? Wie denken wir
  Sorgearbeit\, das Ernährungssystem\, Mobilität\, Vermittlung von
  Arbeitsbedarf und -suche?\n\nDieser Vormittag richtet sich an Aktive in
  gesellschaftsorientierten oder Commons­projekten\, die an kooperativer
  Entscheidung\, gemeinsamer Verfügung und freiwilligem Beitragen arbeiten
  wollen. Nach einem Input zu Kritik und Vision arbeiten wir im
  Workshopteil zum Transformationsweg und teilen unsere Erfahrungen und
  Wünsche zu eher visionären Ansätzen\, zu neuen Institutionen und
  konkreten Zugängen. Nebenbei lernen wir uns in unserer
  Unterschiedlichkeit kennen.
LOCATION:Trott.war\, Falkertstr. 56\, Stuttgart
GEO:48.782021650000004;9.162419472322213
ORGANIZER:mailto:teilbar e.V., Kesselbambule
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