BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:eintopf.info
METHOD:REQUEST
BEGIN:VEVENT
UID:4655e49a-7127-452f-978e-66c5ec8bd8b8
SUMMARY:Incels\, Alphas\, Bosstransformation - Soldatische Männlichkeit
  und digitaler Faschismus
DTSTART:20240201T183000Z
URL:https://eintopf.info/event/4655e49a-7127-452f-978e-66c5ec8bd8b8
DESCRIPTION:Antifeminismus ist integraler Bestandteil von Rechtsextremismus
  - und gleichzeitig gesellschaftlich omnipräsent. Da die patriarchale
  Vorherrschaft nach wie vor auf der Ausbeutung und Abwertung von Frauen
  und queeren Menschen basiert\, begreifen Ich-schwache Männer
  feministische Emanzipation als Angriff nicht nur auf ihre Herrschaft\,
  sondern auf ihre konkrete Persönlichkeit. Diese gekränkte Männlichkeit
  wird momentan vor allem über das Internet aufgefangen und bestätigt.
  Antifeministische Influencer wie der wegen Menschenhandel angeklagte
  Andrew Tate und misogyne Hasskampagnen machen Frauenhass als Meme und
  kollektive Unterhaltung salonfähig. Die AfD\, die Junge Alternative und
  ihnen nahestehende Gruppierungen wie die Identitäre Bewegung verwenden
  gezielt antifeministische Inhalte als Radikalisierungs- und
  Rekrutierungsinstrument und: Faschistische Männlichkeitsbilder gelten
  hier als Heilsversprechen gegen die Kränkungen und Ohnmacht der Moderne.
  Das Ziel der digitalen Gewalt: Betroffene dafür bestrafen\, sich
  öffentlich feministisch zu äußern - und sie zum Schweigen zu bringen.
  Oftmals verbleibt diese Gewalt jedoch nicht nur im digitalen Raum\,
  sondern wird konkret: in antifeministischer Politik\, sexueller Gewalt\,
  bis hin zum Terror. In den Manifesten rechtsterroristischer Attentäter
  finden sich ausnahmslos Bezüge auf Antifeminismus\, und mit der
  Incel-Subkultur\, deren Anschläge bereits über 100 Menschen ermordet
  und verletzt haben\, existiert eine spezifisch misogyne Form von
  Terrorismus. Der Vortrag wird Zusammenhänge\, Mechanismen und Funktionen
  misogyner Online-Gewalt aufzeigen und in einen gesamtgesellschaftlichen
  Kontext setzen - denn diese Gewalt ist keine Ausnahmeerscheinung
  patriarchaler Verhältnisse\, sondern ihre logische Zuspitzung.\n\nDie
  Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung
  Baden-Würtemberg statt.
LOCATION:Würtembergischer Kunstverein Stuttgart\, Schlossplatz 2
ORGANIZER:mailto:Interventionistische Linke Stuttgart
END:VEVENT
END:VCALENDAR
