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SUMMARY:Antikapitalistischer Block auf der bundesweiten Demonstration
  „Nein zu Hochrüstung\, Wehrpflicht und Krieg!“.
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URL:https://eintopf.info/event/1624af57-d43a-4d66-b303-449c07caefd6
CATEGORIES:Demonstration\,Antimilitarismus
DESCRIPTION:\nKriegstreiber entwaffnen!\n\nNein zu Militarisierung\,
  Sozialabbau und Kapitalismus!\n\nMehr zur Demonstration am 03. Oktober
  und zu Kriegtreibern in der Region Stuttgart auf
  nowar-stuttgart.org\nDatum: 03.10.2026 Beginn: 13:00 Uhr Start:
  Schlossplatz\, Stuttgart\nDie Zeichen stehen auf Krieg\n\nBomben auf
  Iran\, Gaza und Kurdistan\, Krieg in der Ukraine\, Kuba im Würgegriff
  des US-Imperialismus – die Zeichen stehen auf Krieg. Überall treiben
  Politik und Kapital ihre geopolitischen und ökonomischen Interessen mit
  militärischen Mitteln voran. Und Deutschland will mitmischen. In dem
  Zuge werden Hunderte Milliarden Euro fürs Militär ausgegeben\, die
  Wehrpflicht wieder eingeführt und die ganze Gesellschaft militarisiert.
  Jugendliche sollen auf kommende Kriege vorbereitet werden\, während
  gleichzeitig soziale Leistungen und erkämpfte Errungenschaften wie der
  Acht-Stunden-Tag\, die 35-Stunden-Woche\, Krankheitstage und die Rente
  angegriffen werden.\n\nDie Antwort der Kriegstreiber aus Politik und
  Kapital auf sinkende Profite und den wirtschaftlichen Bedeutungsverlust
  lautet: Krieg nach außen\, Militarisierung und Sozialabbau nach
  innen.\nKriegstüchtig für den Profit\n\nHinter dieser Entwicklung steht
  die tiefe Krise des Kapitalismus: Umsätze und Profite stagnieren\,
  Märkte sind umkämpft – das bisherige exportorientierte (stark auf der
  Autoindustrie basierende) Produktionsmodell der BRD funktioniert nicht
  mehr und verliert gegenüber dem Globalen Süden – und insbesondere
  gegenüber China – zunehmend an Boden. Gerade dort\, wo die Krise der
  Auto- und Zulieferindustrie besonders spürbar ist\, wird die Aufrüstung
  als neues Geschäftsfeld präsentiert. Militärische Produktion soll
  fehlende zivile Absatzmärkte ersetzen und neue Profite
  sichern.\n\nKriege sind kein Ausrutscher und keine Fehlentscheidung
  einzelner Regierungen\, sondern Ausdruck kapitalistischer Konkurrenz.
  Staaten und Konzerne konkurrieren um Märkte\, Rohstoffe\, Handelswege
  und politischen Einfluss. Verschärft sich diese Konkurrenz – besonders
  in Zeiten wirtschaftlicher Krisen –\, wird Krieg zum Mittel\, um
  ökonomische und geopolitische Interessen durchzusetzen.\n\nEs geht also
  nicht um unsere Sicherheit oder Verteidigung. Es geht darum\, die
  Stellung des deutschen Kapitals im internationalen Konkurrenzkampf zu
  sichern und auszubauen.\nAufrüstung und Sozialabbau gehen Hand in
  Hand\n\nWährend für die Aufrüstung mehr als 1 Billion Euro und
  künftig um die 175 Milliarden Euro jährlich ausgegeben werden\, wird an
  allen Ecken und Kanten bei uns gespart: Bildung\, Gesundheitsversorgung\,
  Infrastruktur und soziale Leistungen werden gekürzt\, wir sollen den
  „Gürtel enger schnallen“\, länger arbeiten und später in Rente
  gehen. Wir zahlen den Preis gleich mehrfach: mit schlechteren Löhnen und
  Arbeitsbedingungen\, mit kaputtgesparten Schulen und Krankenhäusern –
  und im Ernstfall mit unserem Leben auf den Schlachtfeldern ihrer
  Kriege.\n\nBesonders betroffen sind Frauen. Sie arbeiten
  überdurchschnittlich häufig in den Bereichen\, in denen zuerst gekürzt
  wird – Pflege\, Bildung oder soziale Arbeit – und übernehmen nach
  wie vor den größten Teil der unbezahlten Sorgearbeit. Gleichzeitig
  fehlen jungen Menschen Wohnungen\, Ausbildungsplätze\, eine
  funktionierende Bildungsinfrastruktur und sichere Arbeitsplätze.
  Militarisierung und Sozialabbau verschärfen so auch die patriarchalen
  Verhältnisse und die Perspektivlosigkeit vieler junger
  Menschen.\nAuswirkungen der Militarisierung auf die Gesellschaft\n\nDabei
  hat die Militarisierung unmittelbare Auswirkungen auf die Gesellschaft:
  Zivile Produktion wird zunehmend zur Kriegsindustrie umfunktioniert\,
  Bildungseinrichtungen an militärischen und ökonomischen Interessen
  ausgerichtet und das Gesundheitssystem immer stärker auf die Versorgung
  verletzter Soldat*innen statt auf die Gesundheitsversorgung der
  Bevölkerung. Kurz: Krieg wird zunehmend zur gesellschaftlichen
  Normalität.\n\nMilitarisierung geht mit einer Rechtsentwicklung der
  Gesellschaft einher. Die Kriegstreiber brauchen Nationalismus\, Rassismus
  und repressive Politik\, um Zustimmung zu Aufrüstung\, Krieg und
  Sozialabbau zu organisieren\, die Spaltung unserer Klasse voranzutreiben
  und die Verantwortung für die Krise auf andere abzuwälzen. Statt die
  Verursacher in Politik und Kapital in den Blick zu nehmen\, werden
  Geflüchtete\, Migrant*innen und andere Teile unserer Klasse zu
  Sündenböcken gemacht. Krieg\, Sozialabbau und Rechtsentwicklung sind
  keine voneinander getrennten Entwicklungen. Sie sind Ausdruck derselben
  kapitalistischen Krise.\nWehrpflicht heißt Kriegsvorbereitung\n\nDie
  Wehrpflicht soll das nötige Kanonenfutter für die kommenden Kriege
  liefern und statt einer Zukunft einen Platz auf den Schlachtfeldern
  zuweisen. Deshalb wird nicht nur die Bundeswehr aufgerüstet\, sondern
  auch die Jugend zunehmend militarisiert: Bundeswehr und
  Rüstungsindustrie werben an Schulen und Hochschulen\, Krieg wird als
  normal und notwendig dargestellt. Doch viele Jugendliche verweigern sich
  dieser Entwicklung. Die Zahl der Kriegsdienstverweiger*innen steigt –
  ein Zeichen dafür\, dass die Kriegstreiber mit ihrer Propaganda nicht
  alle erreichen.\nKrieg beginnt hier …\n\n… nicht erst an der Front.
  Er beginnt dort\, wo Waffen entwickelt\, produziert\, finanziert und
  exportiert werden. Deutsche Waffen und Rüstungsexporte tragen bereits
  heute zu Kriegen und schweren Menschenrechtsverletzungen bei – unter
  anderem im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza. Wie in der ganzen BRD
  sitzen auch in Stuttgart und Umgebung Konzerne und Zulieferbetriebe\, die
  von der Militarisierung profitieren oder in sie eingebunden werden.\n…
  beenden wir ihn hier\n\nDie Herrschenden wollen uns einreden\, wir
  hätten gemeinsame Interessen mit ihnen. Während sie Profite\, Märkte
  und politischen Einfluss sichern wollen\, zahlen wir den Preis – mit
  Sozialabbau\, schlechteren Arbeitsbedingungen und im Ernstfall mit
  unserem Leben.\n\nDoch ihre Kriege sind nicht unsere Kriege. Unser
  Interesse an einem guten und solidarischen Leben steht den Interessen der
  Kriegstreiber unversöhnlich gegenüber. Deswegen lautet unsere Antwort:
  Klassenkampf gegen Krieg\, Militarisierung und Sozialabbau – um die
  Kriegstreiber zu entwaffnen. Das heißt\, den Kräften entgegenzutreten\,
  die Militarisierung vorantreiben und von Kriegen profitieren\, und ihnen
  ihre gesellschaftliche Grundlage zu entziehen.\n\nKommt am 3. Oktober mit
  uns auf die Straße gegen Krieg\, Militarisierung\, Sozialabbau und
  Kapitalismus – für eine solidarische und klassenlose
  Gesellschaft!\n\nKriegstreiber entwaffnen! Nein zu Militarisierung\,
  Sozialabbau und Kapitalismus!\nAuch auf die Straße\n\nSamstag\, 26.
  September · 11:55 Uhr · SchlossplatzGegen Sozialabbau auf die
  Straße.\n
LOCATION:Schlossplatz Stuttgart\, Schlossplatz\, Stuttgart
GEO:48.7784723;9.1797446
ORGANIZER:mailto:Organisierte Autonomie Stuttgart,Offenes Treffen gegen
  Krieg und Militarisierung,ADGB,BRIKS - Bündnis,Linksjugend Solid
  Stuttgart,FKO,Migrantifa Stuttgart
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