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SUMMARY:Theodor Bergmann Lectures 2024: Sozialismus als Alternative 
  Ökologischer und demokratischer Sozialismus als Leitbild gegen Rechts
DTSTART:20240310T090000Z
URL:https://eintopf.info/event/0bed4e44-c943-4c32-84bb-4de98395d102
DTEND:20240310T160000Z
DESCRIPTION:Nach der Diskussion über «Zeitenwende wohin» im letzten Jahr
  soll 2024 demokratischer Sozialismus als Leitbild linker Politik
  diskutiert werden. Die Kritik an Aufrüstung und Umweltzerstörung\,
  autoritärer Formierung und Klassenspaltung der Gesellschaft wird nur mit
  einem solchen Leitbild in Transformation münden können. Doch wie kann
  es gelingen\, Sozialismus als demokratisch-nachhaltigen wieder zu
  beleben\, fragt Klaus Dörre in seinem Buch «Die Utopie des
  Sozialismus». Einer Antwort wollen wir uns bei dieser Tagung
  nähern.\n\nAn die Vorträge schließt sich jeweils eine Rückfrage- und
  Diskussionsrunde an.\n\n09:30 Uhr | Einlass - Kaffee & Brezeln\n\n10:00
  Uhr | Begrüßung und Einführung - Renate Angstmann-Koch\, Erhard Korn
  (Rosa-Luxemburg-Stiftung BW)\n\n10:15 Uhr | Autoritäre Formierung und
  Alternativen - Lia Becker (Referentin für Zeitdiagnose und Sozialismus
  bei der RLS)\nDer Zauber der grünen Modernisierungsversprechen ist
  verflogen und hat einem breiten Gefühl der Bedrohung Platz gemacht. .
  Nicht Hoffnungen auf ein besseres Leben prägen den Alltag\, sondern
  Ängste vor Prekarisierung und sozialem Abstieg. Eine «halbierte
  Transformation» befeuert einen autoritären Populismus\, dessen
  Selektionsfantasien breiten Widerstand der demokratischen
  Zivilgesellschaft provozieren. Welche linken Perspektiven können in
  diese Bewegung eingebracht werden?\n\n11:15 Uhr |
  DemokratischerSozialismus als Perspektive - Dieter Klein
  (Gesellschaftswissenschaftler\, Autor «Das Morgen tanzt im Heute.
  Transformation im Kapitalismus und über ihn hinaus»\; Fellow bei der
  Rosa-Luxemburg-Stiftung und ehemaliges Vorstandsmitglied)\nDieter Klein
  versucht angesichts der Krisen des Kapitalismus Leitideen einer modernen
  linken Erzählung zu entwickeln. Er hebt das Verbindende in den
  verschiedenen Konzeptionen für eine solidarische und demokratische
  Gesellschaft hervor\, die in strategischen Diskursen und implizit in
  vielen sozialen Bewegungen vertreten werden\, auch in den breiten
  Protesten gegen Rechts.\nEin demokratischer grüner Sozialismus wird im
  Prozess «doppelter Transformation» im Kapitalismus und über ihn hinaus
  erwachsen - aus der Selbstermächtigung der Bürgerinnen und Bürger in
  vielen konkreten Projekten des sozial-ökologischen Umbaus im Rahmen
  eines zusammenführenden linken Narrativs.\n\n12:30 Uhr | Mittagspause -
  Essen\n\n13:30 Uhr | Ökosozialismus statt Barbarei - Klaus Dörre
  (Professor für Arbeits-\, Industrie- und Wirtschaftssoziologie in
  Jena)\nGegenwärtig sind glaubwürdige Alternativen zur
  sozial-ökologischen Zangenkrise kaum erkennbar. Klaus Dörre plädiert
  für die Neuformulierung einer «Utopie des Sozialismus als Kompass für
  eine Nachhaltigkeitsrevolution»\, für eine Überwindung von
  «Apokalypse-Blindheit» durch die Entwicklung von z.B.
  gewerkschaftlicher Handlungsfähigkeit.\n\n15:00 Uhr |
  Kaffeepause\n\n15:30 Uhr | Im Gespräch mit den Teilnehmenden über
  Einstiegsprojekte für die Wiedergewinnung sozialistischer
  Handlungsfähigkeit\nPROJEKT I: «Kämpfe um Zeit» mit Richard Detje
  (Zeitschrift «Sozialismus») und Philipp Frey (Institut für
  Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe)\nAngesichts von
  Vielfachkrise und Abwehrkämpfen mangelt es der Linken an
  Hoffnungsstiftendem – dabei gäbe es breite Zustimmung für eine
  Arbeitszeitverkürzung und konkrete Praxisbeispiele\, von denen sich
  lernen ließe.\n\nPROJEKT II: «Kämpfe für leistbares und anderes
  Wohnen» mit Julia Hartmann und Axel Burkhardt (Beauftragte für Wohnraum
  und barrierefreies Bauen der Universitätsstadt Tübingen) sowie
  Vertreter:in der Mieterinitiativen Stuttgart\nWelche konkreten Ansätze
  gibt es\, um leistbares Wohnen\, aber auch andere Wohn- und Lebensformen
  zu ermöglichen?\nWelche Möglichkeiten gibt es\, sich Formen des
  Zusammenwohnens und -lebens zu erschließen jenseits marktlicher (und
  staatlich-bürokratischer) Logiken? Wie können solidarische Wohnformen
  zu einer inklusiven Wohnungspolitik für Geflüchtete und bereits länger
  Ansäßiger führen\, um der von rechts betriebenen Spaltung der
  Gesellschaft entgegen zu wirken. \n\nOrganisatorisches\nDie Zahl der
  Teilnehmenden ist aus Platzgründen beschränkt. Daher bitten wir um
  verbindliche Anmeldung unter bawue@rosalux.org oder unter obigem
  Anmeldelink. Für Getränke\, Snacks und Mittagessen bitten wir um eine
  Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro.\nAnfahrt mit ÖPNV: von Stuttgart
  Hbf mit U9 bis Schwab-/Bebelstraße.\n\nDie Theodor Bergmann
  Lectures\nMit den jährlichen «Theodor Bergmann-Lectures» erinnern wir
  an unseren im Juni 2017 in Stuttgart verstorbenen Genossen und
  Wissenschaftler und unseren Ehrenvorsitzenden Theodor Bergmann. In diesem
  Jahr wollen wir auch an unsere im Dezember 2023 verstorbene Freundin\,
  Ratgeberin und Gewerkschafterin Sybille Stamm erinnern. Die Lectures
  richten sich an einen Personenkreis\, der an vertiefter Diskussion linker
  Zukunftsperspektiven interessiert ist\, insbesondere an all jene
  Menschen\, die frisch in linken Zusammenhängen aktiv geworden sind\, in
  Gewerkschaften und sozialen Bewegungen\, aber auch in Parteistrukturen
  und Vorständen.
LOCATION:Bürgerzentrum Stuttgart West\, Bebelstraße 22\, 70193 Stuttgart
ORGANIZER:mailto:Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg
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